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Informationen zur Version 9 des BRCGS Food

Die Version 8 des BRCGS Globaler Standard für Lebensmittelsicherheit ist jetzt verfügbar. Die Anwendung ist ab dem 1. Februar 2023 obligatorisch.

Die Version 9 des BRCGS Food ist verfügbar und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
 
Datum des Inkrafttretens:
Alle BRCGS Food Audits ab dem 1. Februar 2023 müssen nach der Version 9 durchgeführt werden

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

•  Auditprotokoll: neue Option mit "Blended" Audit

•  Kultur der Lebensmittelsicherheit, strengerer und detaillierterer Ansatz und Anforderungen

•  Verbesserte Kontrolle von ausgelagerten Tätigkeiten

•  Neue Anforderungen für Lebensmittelbetrug und Lebensmittelschutz

•  Neue Anforderungen an die Personalschulung

•  Neuer Abschnitt für Standorte mit primären Verarbeitungstätigkeiten

•  Geringfügige Änderungen an mehreren Anforderungen, die vor dem Audit angepasst werden müssen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Schulungsprogramm

Unser Schulungspartner "Progress Excellence" organisiert auch ganztägige Workshops zu diesem Thema

Keine Importe mehr von Drittländern direkt in die EU über einen Schweizer Importeur möglich (und umgekehrt)

Neu kann Bio-Ware aus einem Drittland nur dann in die Schweiz (einschliesslich Liechtenstein) oder in die EU eingeführt werden kann, wenn die äquivalenten Rechtsvorschriften der jeweils anderen Partei betreffend Einfuhr eingehalten werden.

Am 16. Dezember 2021 hat die EU-Kommission dem BLW schriftlich mitgeteilt, dass Freigaben für CoI’s durch Behörden der EU-Mitgliedstaaten für Waren nicht zulässig sind, wenn der Importeur seinen Sitz nicht in der EU hat. Zitat des EU-Textes aus der Mitteilung: “… in accordance with Article 2 of Regulation (EC) 889/2008, and in accordance with the Notes related to the CoI in Regulation (EC) 1235/2008, Annex V, as regards Box 11, importer means the natural or legal person within the European Union who presents the consignment for release for free circulation into the Union, either on its own, or through a representative. Taking into account the legal provisions, as described above, it is not allowed to include in Box 11 of the CoI a reference to an importer that is not based in the EU.”

In Drittländern hergestellte Produkte, die von einem Schweizer Unternehmen direkt in die EU – ohne vorherige Überführung in den freien Verkehr in der Schweiz eingeführt würden - sind somit gemäss Auffassung der Kommission nicht im Geltungsbereich des Agrarabkommens. Die EU-Mitgliedstaaten werden CoI’s für solche Transaktionen nicht mehr freigeben, da diese Unternehmen nicht als Importeure im Sinne der Legaldefinition der EU gelten.

Da die Handelsbeziehungen mit der EU auf Gegenseitigkeit basieren und eine identische Handhabung von TRACES einschliessen, besteht auch seitens der Schweiz die Notwendigkeit, die Praxis bei der Freigabe von CoI’s anzupassen. Das BLW hat die Zertifizierungsstellen per Schreiben vom 4. Februar  wie folgt instruiert:

  • Als Importeur gilt eine natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Schweiz oder Liechtenstein, die dem Kontrollsystem gemäss der Bio-Verordnung unterliegt und die die Sendung entweder selbst oder über einen Vertreter zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr in der Schweiz (inkl. Liechtenstein) anmeldet;
  • Es dürfen nur CoIs für Importe aus nicht-EU-Ländern (Drittländern), die physisch für die Schweiz bestimmt sind, in TRACES freigegeben werden. Somit kann ein CoI nur freigegeben werden, wenn in Feld (Box) 12 des CoI ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz (oder Liechtenstein) bezeichnet ist;
  • CoI’s für Erstempfänger (First Consignees) mit Sitz in der Schweiz von Lieferanten («Importeuren») in der EU dürfen nicht freigegeben werden. Denn für Ware, die sich bereits im freien Verkehr in der EU befindet, ist kein CoI erforderlich, und bei Ware, die nicht im freien Verkehr in der EU ist, muss der Importeur wie dargelegt in der Schweiz seinen Sitz haben;
  • Eine Aufteilung der Ware mittels Teilkontrollbescheinigungen auf Empfänger in der Schweiz und in EU-Mitgliedstaaten ist nicht mehr zulässig.
  • Falls Ware wegen der neuen EU-Regelung die per 1.1.2022 in Kraft getreten ist, an Grenzkontrollstellen blockiert bleibt, aber sichergestellt werden kann, dass die Ware vollumfänglich in der Schweiz verzollt wird, dürfen die Zertifizierungsstellen solche Mutterkontrollbescheinigungen bis auf weiteres freigeben.

Das BLW wird die Freigabe von CoIs, welche vor dem Ende Februar 2022 eröffnet wurden, und nicht diesen Vorgaben entsprechen noch längstens bis Ende 2022 dulden*.

*Vorbehalten bleiben möglicher Einschränkungen auf den Handel aufgrund der Rechtsanwendung durch Mitgliedstaaten. 

Neue Migros-Bio Richtlinien 2022

Die Richtlinien Migros Bio für Verarbeitung und Handel (Weisung W7.4.50) wurden überarbeitet.

Zusammenfassung der Änderungen:

Folgende Änderungen wurden beschlossen:- Geltungsbereich: Nicht in den Geltungsbereich dieser Richtlinien gehören die Migros Bio-Produkte mit der Knospe. Für diese Produkte gelten die Bio Suisse Richtlinien sowie die internen Packaging Design Vorgaben für die neue Marke Migros Bio. Bei Fragen zur Umstellung auf die Bio Suisse Richtlinien melden sich Lieferanten direkt beim zuständigen Category Management MGB. 

- Eier: Anforderungen an die Produktion von Eiern sind in einer neuen Weisung festgehalten (W7.7.5). Diese Anforderungen waren bisher Teil der Weisung zur Qualitätssicherung, die weiterhin gilt (W7.4.10). Mit dieser Änderung sind keine neuen Anforderungen an Migros Bio-Eier verbunden (Art. 4.2.7).

- Sozialstandards: Die Weisung Social Compliance wird explizit aufgeführt und es wird auf den Pflichtvertrag «Amfori BSCI Verhaltenskodex» hingewiesen (W7.9.1; Art. 6. Anhang). Mit dieser Änderung sind keine neuen Anforderungen verbunden.

- Zusatzstoffe: Die Tabelle 4 «Verbotene und in der Verwendung eingeschränkte Zusatzstoffe» wurde gestrichen (Art. 6. Anhang, Tabelle 4). Die Allgemeinen M-Vorgaben für Lebensmittel sehen kein Verbot von Zusatzstoffen mehr vor, welche über die Anforderungen der Bio-V, der WBF-Bio-V und der EU-Öko-Verordnung hinausgehen

- Diverse formale Anpassungen, u.a. Aktualisierung von Dokumentennr. sowie Verordnungen.

Die Richtlinien können auf dem SupplierNet und der Website der Migros heruntergeladen werden.

Neue Richtlinien BIO SUISSE 2022

Nachfolgend die Änderungen für den Bereich Verarbeitung und Handel von Knospe Produkten:

• Rückstellmuster: jeder Betrieb muss eine betriebseigene Risikoanalyse durchführen und anhand der eruierten Risiken festlegen, ob – und falls ja, in welchem Umfang – Rückstellmuster einzulagern sind. Auch ein begründeter Verzicht auf das Einlagern von Rückstellmuster muss in der Risikoanalyse dargestellt werden können. 

• Druckvorlagen, Begleitdokumente, Kommunikation und Werbung, etc. mit Hinweisen zur Knospe sind in jedem Fall der Bio Suisse Geschäftsstelle vor dem Druck zur Genehmigung und Freigabe zuzustellen.

• Die Deklarationsvorgaben sind gemäss den jeweils aktuellen Richtlinien zu beachten. Zudem ist zu beachten, dass einzelne Verarbeitungsschritte deklarationspflichtig sind (Pasteurisation, Extrusion, etc.).

• Begleitdokumente für Klauentiere sind mit der Knospe-Vignette zu kennzeichnen.

• Eine Lebensmittelsicherheits-Zertifizierung wird für die gemischten Handels- und Abpackunternehmen (Früchte, Gemüse, Obst, Pilze) nicht mehr gefordert.

• Handel mit Offenware inkl. Big Bags ist lizenzpflichtig. Jeglicher Futtermittelhandel (Knospe, Hilfsstoff-Knospe) ist für Bio kontroll- und auch zertifizierungspflichtig sowie für die Knospe lizenzpflichtig. Einzige Ausnahme: vollständig geschlossene (vernähte und verklebte), vollständig etikettierte Säcke bis 50kg.

• Die Vorgaben für den Import von «Bio Suisse Organic» sind ersichtlich unter dem Link für «Supply Chain Monitor»

Die aktuellen Bio Suisse Richtlinien sind unter diesem Link verfügbar.

Anpassung der Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft

Auf den 01.01.2022 gab es in der Bio-Verordnung (910.18) keine Änderungen. In der Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft (910.181) wurden untenstehende Anpassungen gemacht:

• Anpassung der Verweise in Art. 3b und 3c - für die Herstellung von Wein dürfen nur Erzeugnisse und Stoffe nach Anhang V Teil D der Durchführungsverordnung (EU) 2021/11652 verwendet werden - Zulässig sind die önologischen Verfahren und Behandlungen nach Anhang II Teil VI Ziffer 3 der Verordnung (EU) 2018/848 in der Fassung gemäss Anhang 3b

• Anhang 3 / Teil A, Lebensmittelzusatzstoffe inkl. Träger - ab 01.01.2022: Tarakernmehl (E 417) nur noch aus biologischer Produktion; Natriumalginat (E 401) auch bei Wurstwaren auf Fleischbasis zugelassen - ab 01.01.2023: Lecithin (E 322), Johannisbrotkernmehl (E 410), Guarkernmehl (E 412), Gummi arabicum (E 414, Gellan (E 418), Glycerin (E 422) und Carnaubawachs (E 903) nur noch aus biologischer Produktion zugelassen.

• Anhang 3 / Teil B, Hilfsstoffe - ab 01.01.2022 zugelassen: Aktivkohle für die Aufbereitung von biologischen Lebensmitteln tierischen Ursprungs; Calciumchlorid für die Anwendung in Wurstwaren auf Fleischbasis zugelassen - ab 01.01.2023: Carnaubawachs nur noch aus biologischer Produktion

• Anhang 3 / Teil C, Nicht-biologische Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs - ab 01.01.2024: Es sind nur noch Arame- und Hijiki-Algen, Rinde des Pau-d’Arco-Baums, Därme, Gelatine, Mineralien sowie Wildfisch und wild lebende Wassertiere zugelassen

• Anhang 7, neu aufgenommen: - Silierzusatzstoffe, Bindemittel, sensorische und ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Guarkernmehl, Edelkastanienholz, Betainanhydrat und Silierzusatzstoffe

Die aktuelle Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft ist unter diesem Link verfügbar.

IP-SUISSE Zertifizierungsreglement 2022

Das Reglement für die «Vermarktung und Aufbereitung von IPS-Produkten» heisst neu IP-SUISSE Zertifizierungsreglement. Aufgrund anderer Rahmenbedingungen wurde das Reglement einer grundlegenden Revision unterzogen.

Heute stehen IP-SUISSE Rohstoffe zur Verfügung, die vor Jahren noch nicht oder in ungenügenden Mengen vorhanden waren (z.B. Milch und Milchprodukte, Eier, Zucker, Gemüse, Früchte, Sonnenblumenöl usw.). Dies hat die Ausgangslage zur Vergabe des IP-SUISSE Labels z.B. bei verarbeiteten Erzeugnissen stark verändert.

Angepasst wurden insbesondere die folgenden drei Hauptpunkte:

1. Erhöhung des Mindestanteils der IP-SUISSE Rohstoffe bei zusammengesetzten Produkten von 70% auf neu 80%. Neu dürfen unter gewissen Bedingungen IP-SUISSE Rohstoffe aus Mengenausgleich als IP-SUISSE Rohstoff angerechnet werden. Produkte, die trotzdem die 80 % nicht erreichen, können mit dem IP SUISSE Logo mit Zutatenhinweis ausgelobt werden. 

2. Produkte mit weniger als 50% IP-SUISSE Zutaten können in Zukunft nicht mehr mit dem Käfer ausgelobt werden (der IPS Rohstoff kann aber neu bei entsprechender Zertifizierung in der Zutatenliste erwähnt werden).

3. Mengenausgleich: Der Mengenausgleich wird weiterhin auf schriftlichen Antrag bei der IP-SUISSE, befristet und zu gewissen Bedingungen, möglich sein. Das Logo wurde angepasst, damit im Sinne des Konsumentenschutzes die Transparenz verbessert wird.

Einführung und Umsetzung des neuen Zertifizierungsreglements und des angepassten Marken-Manuals:

  • Für neue Produkte gilt das Zertifizierungsreglement und das Marken-Manual ab sofort.
  • Bis am 31.12.2021 zertifizierte Produkte dürfen bis max. 31.12.2023 gemäss den alten Anforderungen (Reglement und auch Kennzeichnung) vermarktet werden.

Sie finden das Zertifizierungsreglement und das Marken-Manual unter www.ipsuisse.ch.

Neue Richtlinien Regionalmarken und neues AdR Dachreglement 2022

Ab dem 1. Januar 2022 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt. Das AdR-Dachreglement wurde ebenfalls angepasst.

Die aktuellen Richtlinien in drei Sprachen finden Sie unter: www.schweizerregionalprodukte.ch. Auf dieser Seite ist auch das aktuelle Rezeptur- und Wertschöpfungsformular verfügbar. 

Die allgemeinen Richtlinien, das AdR-Dachreglement plus zusätzliche Infos für Culinarium finden Sie unter: www.culinarium.ch

Die wichtigsten Anpassungen der Richtlinien Regionalmarken:

  • Die Liste der bewilligten importierten Zutaten (Anhang 5) wurde aktualisiert. Neu steht bei einigen bewilligten importierten Zutaten die Einsatzbeschränkung «Unter Angabe der verwendeten Menge und Qualität». Um die Möglichkeit eines alternativen Bezugs aus Schweizer Rohstoffen abzuklären, muss die Menge und geforderte Qualität eruiert werden können. Der Betrieb verpflichtet sich beim Einsatz dieser Zutat, den Bedarf und die Qualität bei Rückfrage anzugeben.
  • Fleischverarbeitungsbetriebe: Möglichkeit zur Genehmigung von Alpung ausserhalb der Region unter bestimmten Bedingungen
  • Fleischverarbeitungsbetriebe: Neuregelung Verarbeitungsschritte ausserhalb der Region beim Fleisch
  • Getränke: Präzisierung der Anrechenbarkeit des Wassers und des Ortes der Abfüllung
  • Hortikultur-Produkte: Verkaufsverbot für invasive Neophyten mit der Regionalmarke

Neues Reglement für Gastronomiebetriebe

Wie bereits in unserem News vom 19.03.2021 ausführlicher erläutert, wurde ein Reglement für Gastronomiebetriebe erarbeitet. Dieses ist nun per 01.01.2022 offiziell in Kraft getreten.

Aus diesem Grund wurde das Reglement für Gastronomiebetriebe erarbeitet. Es ist per 01.01.2022 in Kraft getreten. Das Reglement kann hier heruntergeladen werden. 

Interessierte Betriebe können sich bei der AMS Geschäftsstelle melden ( oder 031 359 59 59). Dort erhalten sie alle relevanten Informationen für die Anmeldung.

Gerne steht Ihnen ProCert für die Zertifizierung als kompetenter und zuverlässiger Partner zur Verfügung. 

Branchenreglement Früchte, Gemüse und Kartoffeln angepasst

Die Branchenreglemente der Garantiemarke Suisse Garantie werden in regelmässigen Abständen angepasst. Damit ist sichergestellt, dass sie den neusten Anforderungen des Gesetzgebers und der Branche entsprechen.

Am 01. Januar 2022 tritt das überarbeitete Branchenreglement für Früchte, Gemüse und Kartoffeln in Kraft.

Die wichtigsten Anpassungen sind:

  • Ergänzung, dass auf allen Produktions- und Verarbeitungsstufen keine deklarationspflichtigen GVO-Komponenten eingesetzt werden dürfen.
  • Wegfall des Zollanschlussgebietes Campione d'Italia
  • Formale Anpassungen im ganzen Reglement

Die neuste Version des Branchenreglements ist auf www.suissegarantie.ch abrufbar.

Informationen zur Version 7 der IFS Food

ProCert hat seine Kunden über die wichtigsten Änderungen, die sie betreffen, informiert. Nachstehend finden Sie eine Zusammenfassung der behandelten Punkte.

1. Die neue IFS Food V7-Doktrin gilt ab September 2021

Ende Juni veröffentlichte IFS eine neue Food-Doktrin, die ab September 2021 gültig ist. ProCert hat seine Kunden über die wichtigsten Punkte informiert.

2. Meldepflicht von Vorfällen, Registrierung im IFS Portal (neu)

Unternehmen müssen ihre Zertifizierungsstelle innerhalb von drei Arbeitstagen über Änderungen informieren, die sich auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirken können, die Zertifizierungsanforderungen zu erfüllen. Neu müssen diese Meldungen inhaltlich auch im IFS Portal hinterlegt werden.

3. Angepasster Leitfaden zur Zusammenarbeit (Version 6)

ProCert hat seinen Leitfaden in verschiedenen Punkten angepasst. Es wurde auch ein Kapitel zum Thema Vorfälle eingefügt.

4. IFS Integritätsprogramm – mit sehr kurzfristig angekündigten Checks

Zur Erinnerung: IFS kann jederzeit bei Unternehmen ein Assessment durchführen oder sie anderweitig auffordern, mit ihnen zusammen zu arbeiten, um z.B. eine Reklamation eines Einzelhändlers zu bearbeiten. So führt IFS jährlich bei allen Zertifizierungsstellen bei mindestens 1 % der auditierten Betriebe solche Checks durch.

5. Erste IFS Food V7 Assessments &Vorbereitungsformulare

ProCert hat zwei Formulare erstellt, welche seine Kunden vor Ihrem ersten IFS Food Version 7 Assessment vervollständigen können, damit der Auditor den ersten IFS Assessmentbericht nach Version 7 zügig und fehlerfreierstellen kann.

6. Head Office und zentrale Funktionen

Assessments von zentralen Funktionen sind auch mit bestimmten Risiken für Unternehmen verbunden. Auszug aus IFS Food V7: «Wenn während des IFS Assessments des Hauptsitzes / der zentralen Verwaltung eine schwerwiegende Nichtkonformität festgestellt wird, sind auch alle bewerteten Produktionsstandorte betroffen und die Zertifikate dieser Produktionsstandorte werden suspendiert».

7. Nicht angekündigte Assessments

Ab 2021 muss jedes dritte Assessment nicht angekündigt durchgeführt werden, gemäss den Anforderungen des GFSI. Das heisst, bis 2023 hat ProCert Zeit, diese Anforderung umzusetzen. 

8. Datenaktualisierung im IFS Portal

Die Stammdaten eines Unternehmens können nur die Zertifizierungsstellen bearbeiten und aktualisieren. Deshalb sind sie darauf angewiesen, dass Unternehmen sie unmittelbar informieren, wenn sich etwas in der Rechtsform, der Adresse, der Telefonnummern und der IFS Kontaktperson und des Notfallkontakts ändert.

9. Neue IFS Registrierungsgebühren für Uploads ab dem 1. Januar 2022

IFS hat per Mitte Juli 2021 informiert, dass die Gebühren ab dem 1. Januar 2022 wie folgt angehoben werden. Die Gebühr für alle Hauptstandards (Food, Broker, Logistics, HPC, PAC Secure, Wholesale/Cash & Carry) wird von Euro 300.-/CHF 340.- auf Euro 350.-/CHF 380.-angehoben.

10. Zur Erinnerung: ProCert Werkzeug zur Selbstbewertung der Lebensmittelsicherheitskultur

Ende März hat ProCert ein Werkzeug zur Selbstbewertung der Lebensmittelsicherheitskultur veröffentlicht. Dieses Werkzeug im Word Format kann auf der ProCert Website unter Downloads kostenlos heruntergeladen werden.

IN-Qualis:2018 Standard – Zertifizierte Qualität der Arbeitsintegration

ProCert hat Ende Juli 2021 die IN-Qualis-Akkreditierung erhalten. Dieser Standard ersetzt den früheren Standard AOMAS 2010 im Bereich der sozialen Eingliederung.

IN-Qualis:2018 ist ein Qualitätsmanagement-System, welches speziell zur Sicherung und Entwicklung von Qualität im Bereich von Dienstleistungen der Arbeitsintegration geschaffen wurde.

Organisationen der Arbeitsintegration unterstützen Menschen mit besonderen Bedürfnissen bei der sozialen Integration sowie der Integration in den Arbeitsmarkt oder in eine Ausbildungsstelle (berufliche Grundbildung) mit dem Ziel, deren Arbeitsmarktfähigkeit (wieder-) herzustellen, zu verbessern oder zu erhalten.

Quelle: www.arbeitsintegrationschweiz.ch/de/qualitatszertifikat

Hier erfahren Sie mehr über das Engagement von ProCert im Gesundheits- und Sozialbereich: www.procert.ch/gesundheits-sozialwesen

  • 08.07.2021

Anpassung des Schutzkonzepts von Zertifizierungsstellen für Audits und Inspektionen bei Vorliegen von COVID-Zertifikaten

ProCert und SQS haben eine vierte Version ihres in Zusammenarbeit erstellten Schutzkonzepts für die Durchführung von Managementsystem- und Produktzertifizierungsaudits veröffentlicht.

In der aktuellen Ausgabe des Schutzkonzeptes ist die Vorgehensweise bei der Durchführung von Audits festgelegt, wenn die Teilnehmer über ein COVID-Zertifikat verfügen (Kapitel 5).

Das Dokument steht hier zum Download zur Verfügung.

Anpassung der Nomenklatur-Richtlinien für UrDinkel-Produkte

Der Vorstand der IG Dinkel hat die Nomenklatur-Richtlinien für UrDinkel-Produkte überarbeitet und verabschiedet.

Die neue Version (Mai 2021) ist auf der Homepage der IG Dinkel verfügbar.

Die wichtigsten Neuerungen betreffen folgende Punkte:

  • Die Marke UrDinkel muss auf der Frontseite der Verpackung platziert werden. Die Grösse der Marke ist so zu wählen, dass alle Textbestandteile lesbar sind.
  • UrDinkel-Produkte müssen mit Bindestrich geschrieben werden, da es sich beim ersten Wortteil um die Umschreibung einer Marke handelt und nicht um eine Sachbezeichnung im engeren Sinn. Dies verstärkt sowohl die Erkennbarkeit von UrDinkel, wie auch die Lesbarkeit bei längeren Wortzusammensetzungen (z.B. UrDinkel-Halbweissmehl).
  • Das «D» in «UrDinkel» muss gross geschrieben werden, sofern Gross- und Kleinbuchstaben in Verwendung sind.
  • Getreide-Illustrationen auf Verpackungen müssen erkennbar UrDinkel zeigen.

Die aktualisierten Nomenklatur-Richtlinien gelten ab sofort für alle Neuverpackungen und neuen Etiketten. Bestehende Verpackungen und Etiketten dürfen bis Ende 2022 unverändert verwendet werden.

Standard ISO 21001:2018

ProCert ist nach dem internationalen Standard «Managementsystem für Bildungsorganisationen» (ISO 21001:2018) per 1. April 2021 erfolgreich akkreditiert worden.

Die SAS hat unser Managementsystem im Detail überprüft und anlässlich eines begleiteten Audits im vergangenen Jahr bestätigt, dass wir nun in der Lage sind, diesen Standard unter akkreditierten Bedingungen durchzuführen.

Dieser Standard ist als Nachfolgestandard von ISO 29990 gedacht. Unsere Ansprechpartner im Bereich Bildung stehen Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Dieser Standard ist für alle Arten von Bildungsorganisationen gedacht.

Herzlich Willkommen der ProFormations Kunden

Wir begrüssen alle ProFormations-Kunden, welche ihre Zertifizierung mit uns fortsetzen.

Von ProFormations ausgestellte Zertifikate bleiben bis zum nächsten Zwischen- oder Re-Zertifizierungsaudit gültig.

Eine offizielle Mitteilung von ProCert wird am 20. April 2021 erfolgen, um die Kunden von ProFormations über das weitere Vorgehen zu informieren, wie z.B. das Transferverfahren, die Fristen, die Situation mit den Auditoren und das nächste Audit.

In der Zwischenzeit steht Herr Domingo Fernandez, Marktdirektor, für alle Fragen zur Zertifizierung zur Verfügung:

Tel. 078 711 20 02 

ProCert-Werkzeug zur Selbstbewertung der Lebensmittelsicherheitskultur

Die Anforderung einer Lebensmittelsicherheitskultur ist neu eine gesetzliche Anforderung in der EU. Seit dem 24. März ist die EU Verordnung (EU) 2021/382 vom 3. März 2021 in Kraft, welche Anforderungen im Bereich der Kultur der Lebensmittelsicherheit integriert.

Die Direktion ProCert hat ein Werkzeug auf der Grundlage einer Selbstbewertung mit 12 zentralen Fragen erstellt, welches Unternehmen kostenlos anwenden können. Mit diesen Fragen, unterstützt durch konkrete Umsetzungsbeispiele und mögliche Auswirkungen bei unzureichender Implementierung, erhalten Unternehmen schnell einen Überblick über die Situation in ihrer Organisation.

Der Zweck dieser Selbstbewertung ist es, Unternehmen dazu zu bringen, über das Thema der Implementierung einer effektiven Lebensmittelsicherheitskultur nachzudenken.

Dieses Werkzeug kann auf der ProCert Website unter Downloads heruntergeladen werden. Es beinhaltet auch eine Vielzahl von Fragen und Antworten, welche auch auf der ProCert Website unter der neuen Rubrik FAQ, Lebensmittelsicherheitskultur veröffentlicht sind.

Suisse Garantie in der Gastronomie

Die Verwendung der Garantiemarke Suisse Garantie in der Gastronomie wird ab dem 1. Januar 2022 zertifizierungspflichtig.

Bisher konnte die Garantiemarke Suisse Garantie in der Gastronomie nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung mit der Agro-Marketing Suisse (AMS) ohne weitere Kontrolle verwendet werden. Aus Glaubwürdigkeitsgründen und der Gleichbehandlung mit dem Lebensmittelbereich mit knapp 1'400 Suisse Garantie Zertifikaten, wird ab nächstem Jahr auch in der Gastronomie eine Zertifizierung verlangt. Dazu hat die AMS ein Suisse Garantie Reglement für Gastronomiebetriebe verabschiedet, welches am 01.01.2022 offiziell in Kraft tritt.

Ein Gastronomiebetrieb, der die Garantiemarke Suisse Garantie verwenden will, kann entweder ganze Menus (90% der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs eines Menus müssen aus SGA Rohstoffen bestehen) oder nur einzelne Komponenten mit Suisse Garantie kennzeichnen. Obwohl das neue Reglement erst per Anfang 2022 in Kraft tritt, können bereits 2021 Audits stattfinden und Gastronomiebetriebe zertifiziert werden. So wird sichergestellt, dass eine bereits bisher erfolgte Verwendung des Logos auch ab 2022 noch reglementskonform ist.

Für die Zertifizierung im Bereich Suisse Garantie Gastronomie sind 2 der total 6 Suisse Garantie Zertifizierungsstellen zugelassen. ProCert hat per Ende 2020 rund 53% aller Suisse Garantie Zertifikate ausgestellt und ist damit klarer Leader unter den Suisse Garantie Zertifizierungsstellen. Gerne stehen wir Ihnen auch für die Gastronomie als kompetenter und zuverlässiger Partner zur Verfügung. Bei Fragen stehen Ihnen Christian Wasem oder Martin Widmer gerne zur Verfügung.

  • 17.02.2021

Anpassung des Schutzkonzepts von Zertifizierungsstellen für Audits und Inspektionen während der COVID-19-Pandemie

ProCert und SQS haben eine angepasste Version ihres in Zusammenarbeit erstellten Schutzkonzepts für die Durchführung von Managementsystem- und Produktzertifizierungsaudits veröffentlicht.

Die dritte Ausgabe des Schutzkonzepts wurde bezüglich weiterer Massnahmen zur Gesundheitsschutz des Auditors / der Auditorin (Kapitel 1) und sämtlicher Aufwendungen (Kapitel 2) angepasst.

Zweck dieses Schutzkonzeptes für Audits und Inspektionen ist es, Massnahmen zum Schutz des Auditors/der Auditorin (auch in Auditteams sowie in Witness- oder anderweitiger Begleitung) und der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen des Unternehmens zu beschreiben, und zwar ergänzend zu den Anforderungen, die von Behörden, Unternehmen und weiteren Stakeholdern erlassen werden.

  • 10.02.2021

ProCert Belgien zieht um!

Bei ProCert sind Profis mit hohem anerkanntem Qualitätsstandard am Werk.

Daher haben wir uns bemüht, ProCert Belgien an einen Ort umzusiedeln, der mit unseren Werten übereinstimmt. Das Gebäude „Bluepoint„ in Liège erfüllte alle unsere Anforderungen in Bezug auf Lage und Qualität für unsere angebotenen Dienstleistungen.

Unsere neue Adresse: ProCert SA, 191 Boulevard Emile de Laveleye, 4020 Liège.

Die E-Mail-Adresse für Belgien bleibt unverändert: . Die Telefonnummer für Belgien: +32475483755.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite International.

  • 04.02.2021

Re-Akkreditierung ISO 17021 im Bereich der Managementsysteme

Nach mehrtägigen Audits im Juli und September 2020 durch die Auditoren und Experten der Schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS wurde ProCert im Januar 2021 für die Durchführung von Audits und die Durchführung von akkreditierten Zertifizierungen im Bereich Managementsysteme reakkreditiert.

Alle 5 Jahre findet ein Re-Akkreditierungsaudit statt, gefolgt von jährlichen Überwachungsaudits und ergänzt durch zahlreiche Witnessing-Audits. ProCert ist seit 1997 im Bereich der Managementsysteme akkreditiert, was sieben aufeinanderfolgenden Reakkreditierungszyklen entspricht.

Die Akkreditierungs- und das Qualitätsmanagementsystem-Verantwortung für die beiden Bereiche Managementsysteme und Produktezertifizierung liegen in der Verantwortung der Geschäftsleitung. Diese Beteiligung und dieses Engagement sind Teil der Unternehmenskultur von ProCert.

Wir sind stolz, dieses Audit bestanden zu haben, ein Erfolg, den wir im Wesentlichen dem unermüdlichen Einsatz unserer Auditorinnen und Auditoren verdanken. Sie setzen sich jeden Tag für die Werte von ProCert ein, und das unter manchmal schwierigen Bedingungen, immer mit dem Anliegen, eine vorbildliche Arbeit zu leisten.

Sie können das SAS-Zertifikat hier einsehen. Das detaillierte Register der akkreditierten Standards finden Sie hier

Für den Bereich der Produktzertifizierung ist das nächste Re-Akkreditierungsaudit für diesen Herbst geplant.