Neuigkeiten

Sie finden hier die Neuigkeiten und Informationen in Bezug auf Standards und Schulungen von ProCert.  

Neues SUISSE GARANTIE Dachreglement ab 1. Januar 2017

Das Dachreglement wurde leicht angepasst.

Wichtige Änderungen sind:

- Die Definition von Herkunft und von Verarbeitung in der Schweiz wurden an die Swissness-Gesetzgebung angepasst.

- Halbfabrikate können für die Berechnung aufgeschlüsselt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Hersteller des Halbfabrikats kontrolliert wurde und über eine Bestätigung einer zugelassenen Zertifizierungsstelle verfügt.

- Wasser in Getränken wird bei der Berechnung ausgenommen, muss aber von einer Quelle im Gebiet nach Ziff. 3.1.1 "Schweizerische Herkunft" stammen.

Das aktuelle Dachreglement finden Sie unter diesem Link.

Zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus Kasachstan, Russland und der Ukraine

Die EU Kommission hat - basierend auf den Berichten der Drittlands-Zertifizierungsstellen und der Einträge im OFIS (Organic Farming Information System) zwischen 2014 und 2016 — die Wirkung der Kontrollmassnahmen ausgewertet: Die Anzahl der OFIS-Meldungen war besonders im Jahr 2016 erhöht und die am stärksten von Rückstandsmeldungen betroffenen Länder waren die Ukraine, Russland und Kasachstan. Die im Rahmen der Guidelines durchgeführten Probenahmen zeigten einen klaren Effekt. ¶

Die Kommission hat die Guidelines für das Jahr 2017 revidiert. Als Ursprungs-Länder für zusätzliche Kontrollen werden die Ukraine, Russland und Kasachstan definiert. Gegenüber dem Vorjahr wurde aber neu festgelegt, dass Sendungen, die aus einem der drei Länder stammen und über ein Drittland importiert werden, denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, dass viele Lieferungen aus der Ukraine, Russland, Kasachstan und China über die Türkei in die EU importiert wurden, und den zusätzlichen Kontrollmassnahmen entgingen.

Das BLW hat sein Konzept für die Schweiz für das Jahr 2017 entsprechend angepasst. Die wichtigsten Punkte sind:

1. Rechtlicher Charakter:

Die Vorgaben des BLWs sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

2. Dokumentenprüfung:

Die komplette Dokumentenprüfung vor der Vermarktung wird beibehalten.

3. Probenahmen:

Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.

4. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung:

BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei den Zertifizierungsstellen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen.

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Neue Richtlinien Bio Suisse 2017

Es gibt nur wenig Änderungen, neu sind die Richtlinien zu nachhaltiger Entwicklung. ¶

Die neuen Bio Suisse Richtlinien 2017 finden Sie unter folgendem Link.

Der Nachhaltigkeitscheck muss im 2017 von allen Lizenznehmern durchgeführt werden. 

In Zusammenarbeit mit der Industrie wurden neue Richtlinien für Kaffee, Kakao und Schokolade entwickelt.

Für Importsoja wurde ein neues Reglement erstellt. Das bisherige Reglement "Chinasoja" ist nicht mehr gültig.

Neue Richtlinien Regionalmarken 2017

Ab dem 1. Januar 2017 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: http://www.culinarium.ch/Partner/Zertifizierung.aspx

Für Getränke gibt es neue Richtlinien, welche im Kapitel B2 zu finden sind. Ansonsten sind nur kleine Anpassungen gemacht worden.

Das neue Migros Dachreglement ist noch in Arbeit.

Neue Migros-Bio Richtlinien 2017

Die Richtlinien Migros Bio für Verarbeitung und Handel wurden überarbeitet.

Die Änderungen in Kürze zusammengefasst:

Grundsatz: Neu ist das Co-Branding von Migros-Bio und UTZ Certified möglich.

Trennfett: Um das Ankleben des Teiges zu vermeiden, war für Migros-Bio die Verwendung von konventionellem Trennfett erlaubt. Dies ist nicht mehr möglich, da gemäss Bio-Verordnung (Gesetzt) neu biologisches Trennfett verwendet werden muss.

Herkunft: Prioritätenliste bezüglich Herkunft fällt weg. Der Anreiz zur Verwendung von möglichst vielen CH-Rohstoffen wird über den Mehrwert «Swissness» geschafft. Möglichkeit zur Auslobung mit neuem Migros-Bio-Schweiz Logo.

Verpackungsvorgaben: Bezug auf Migros Manual ‘Brand Management Swissness’ und neues Migros-Bio-Schweiz Logo.

Logo-Anwendungen Migros-Bio: Je nach Qualität & Herkunft der Rohstoffe kommen verschiedene Logovarianten zum Einsatz.

Für Migros-Bio-Schweiz gilt:
- min. 90% CH-Rohstoffe im Produkt
- Monoprodukte = 100% CH-Rohstoffe

Neue Version SwissGAP FGK ab 1. Januar 2017

SwissGAP Früchte, Gemüse und Kartoffeln (FGK) wurde an die aktuelle GLOBALG.A.P. Version angepasst und tritt per 01.01.2017 in Kraft.

Ab 2017 werden sämtliche Audits und Zertifizierungen nach der neuen Standardversion 2017 durchgeführt. SwissGAP FGK hat das Benchmarking mit der aktuellen GLOBALG.A.P. Version 5.0-2 erfolgreich bestanden und ist damit offiziell als „Resembling Scheme“ (d.h. als praktisch gleichwertig) anerkannt. Die technischen Anforderungen (Checkliste) stimmen mit denjenigen von GLOBALG.A.P. überein. Beim System gibt es einige Ausnahmen, hauptsächlich sind dies der dreijährige Kontrollrhythmus auf Stufe Produktion und das Zertifizierungssystem (Unterscheidung von anerkannten Produzenten und zertifizierten Vermarktern).

Umfassende Informationen zu SwissGAP FGK inkl. ein Schreiben an die Betriebe mit den wichtigsten Änderungen der Version 2017 sind auf der Website von Agrosolution zu finden: http://agrosolution.ch/swissgap/ ProCert ist DER kompetente Ansprechpartner für SwissGAP FGK Zertifizierungen. Ihre Kontaktperson: Martin Widmer

Neue Version SwissGAP Hortikultur ab 1. Januar 2017

SwissGAP Hortikultur wurde an die aktuelle GLOBALG.A.P. Version angepasst und tritt per 01.01.2017 in Kraft.

Ab 2017 werden sämtliche Audits und Zertifizierungen nach der neuen Standardversion 2017 durchgeführt. SwissGAP Hortikultur hat das Benchmarking mit der aktuellen GLOBALG.A.P. Version 5.0-2 erfolgreich bestanden und ist damit weiterhin offiziell als „Equivalent Scheme“ anerkannt. D.h. SwissGAP Hortikultur ist ein absolut gleichwertiger Standard zu GLOBALG.A.P.

Umfassende Informationen zu SwissGAP Hortikultur inkl. ein Newsletter von JardinSuisse  zur neuen Version sind auf der Website von JardinSuisse zu finden: http://jardinsuisse.ch/de/themen/unsere-themen/swissgap/#p2733. Für JardinSuisse Mitglieder ist der Zugriff auf die Gesamtdokumentation der neuen Version mittels Login möglich, weitere Interessierte können sich bei JardinSuisse melden. ProCert ist die einzige Zertifizierungsstelle mit der entsprechenden Kompetenz und Akkreditierung für SwissGAP Hortikultur Zertifizierungen. Ihre Kontaktperson: Martin Widmer

Entwicklung des Protokolls FSSC 22000 - die wichtigsten Änderungen

Anlässlich der Jahrestagung der FSSC Foundation vom 26. und 27. September in Amsterdam wurden einige Neuigkeiten für die Version 4 angekündig.

Dies folgenden Neuigkeiten wurden angekündigt:

  • Die Einführung von nicht angekündigten Audits im Zertifizierungszyklus: Es kann davon ausgegangen werden, dass nicht angekündigte Überwachungsaudits durchgeführt werden.
  • Es werden neue Anforderungen in Bezug auf den Kampf gegen Betrug und böswillige Handlungen angewendet. ProCert wird zu diesen Themen Schulungen anbieten.
  • Die Auditoren werden strengeren   Regeln zur Qualifizierung unterzogen und die Auditoren müssen neu Prüfungen ablegen. 
  • Ein neues Berichtformat wird von   allen Zertifizierungsstellen angewendet werden, welches eine erhöhte Transparenz und eine bessere Nutzung der Daten ermöglichen wird.
  • Es wird neu kritische   Nicht-Konformitäten geben, zusätzlich zu den geringfügigen und schwerwiegenden Nicht-Konformitäten. Die Bemerkungen (oder Verbesserungsvorschläge) werden nicht mehr zur Anwendung kommen.

Ihre Kontaktperson

Christian Schwob


Nicht angekündigtes IFS Food Version 6 Audit

Ein nicht angekündigtes IFS Food Audit kann neu anstelle eines regulären IFS Food Audit durchgeführt werden

IFS hat neu die Option eines vollständig nicht angekündigten Audits eingeführt. Es handelt sich dabei um ein vollständiges Audit im Betrieb in einem Durchgang, im Vergleich zu BRC, welcher zwei Optionen vorschlägt.

Dieses Programm wird ab 1. Oktober 2016 gestartet. Das Protokoll dazu findet sich im IFS Portal.

Dieses Programm wird das Programm Food Check ablösen.

Aktualisierung AdR-Dachreglement ab Juli 2016

Zur Präzisierung der Vorgaben für AdR-Genehmigungen und Sonderbewilligungen wurde das AdR-Dachreglement im 2016 ein zweites Mal angepasst.

Die Neuerungen sind:

  • AdR Genehmigungen und Sonderbewilligungen werden auf drei Jahre befristet mit der Forderung der Massnahmenumsetzung zur Auflösung der Genehmigung.
  • Transparente Deklaration der Verarbeitungsschritte ausserhalb der Region und/ oder der Herkunft der Obst- und Gemüsezutaten.
  • Einführung eines minimalen Wertschöpfungsanteils bei allen Produkten ausser Fleisch von mindestens 50 % für AdR Sonderbewilligungen.

Umsetzung per 01.07.2018 für bestehende und ab 01.07.2016 für neue AdR Genehmigungen/ AdR Sonderbewilligungen.

 

Das AdR-Dachreglement finden Sie unter folgendem Link.

Neues SUISSE GARANTIE Branchenreglement für Getreide, Ölsaaten sowie ihre Produkte ab 1.7.2016

Die Änderungen am Branchenreglement betreffen folgende Punkte:

  • Kap. 3.2.2: Verschärfung Sortenkriterium inkl. Anhebung Anforderungsniveau auf „nicht kritisch“ -> diese Anpassung wirkt sich ebenfalls in den Anhängen aus (Aufführung mit gleichem Wortlaut)
  • Anhang 2, Kapitel 2.3: Sanktion bei Nichteinhaltung des Sortenkriteriums
  • In Kraft treten des angepassten Reglements ist per 1. Juli 2016 mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten.

Das neue Reglement finden Sie unter: http://www.swissgranum.ch/117-0-Reglemente.html

BRC Integritätsprogramm wird umgesetzt

BRC führt unangekündigte und angekündigte Kontrollaudits durch

Tous les dispositifs reconnus par la GFSI sont tenus de mettre en place des programmes d’intégrités pour assurer l’application correcte du dispositif.

BRC a mis en place des procédures spécifiques. Les clients certifiés BRC sont obligés d’accepter et de collaborer lors de ces audits. BRC vient de mettre en œuvre ce programme aussi auprès des clients BRC de ProCert.

Les sites certifiés BRC sont susceptibles d'avoir un audit annoncé ou un audit non annoncé de la part du BRC dans le cadre de leur programme d'intégrité.

L'objectif de ces audits d’un jour sur site est de vérifier que les sites respectent bien les exigences du BRC toute l'année, mais aussi de vérifier que le rapport émis par l'organisme certificateur correspond bien à la réalité du site. Ces audits sont réalisés par un auditeur du BRC, avec la présence souhaitée d'un représentant/auditeur de ProCert. 

BRC utilise plusieurs critères pour choisir un site :

  • réclamations
  • revue de la performance du certificateur et des auditeurs       
  • catégorie de produits avec des produits à risque comme les catégories 6, 7, 8, 10 et 11       
  • des sites avec 0 non-conformité ou des sites ayant régulièrement plus de 10 non-conformités ou un nombre excessif de non-conformités.

BRC décide s’ils vont conduire un audit annoncé ou non annoncé.

Les non-conformités éventuelles doivent être traitées par le client dans les 28 jours. Mais le certificat BRC ne sera pas revu. En cas de situations touchant la sécurité agro-alimentaire, BRC et ProCert décideront ensemble s’il faut suspendre le certificat et prévoir un nouvel audit.

Voici en bref les spécificités de ces types d’audit : 

Audit non annoncé

L'audit non annoncé est généralement réalisé dans une période de 3 mois après l'audit de certification. Il se peut que BRC annonce l’audit 48 h avant l’audit, mais ce n’est pas la règle.ProCert sera informé par BRC pour participer à un audit non annoncé. ProCert n’est pas autorisé à communiquer avec le site sélectionné par BRC ! Donc il se peut qu’un auditeur BRC se présente un jour à la porte d’un client ProCert en accompagnement d’un représentant ProCert !

Cet audit est planifié sur une journée en commençant par une inspection (3 à 4 heures) des locaux et lignes de fabrication, ensuite par une revue de l'HACCP, traçabilité, audits internes, fournisseurs, etc..

Audit annoncé

Le client et ProCert seront informés par BRC. La date proposée par BRC pour l’audit annoncé peut être repoussé de 7 jours au maximum. Un plan d’audit sera établi par BRC.  ProCert participera si possible à un audit annoncé. Ceci est souhaité par BRC.

Contact pour plus d'informations: Ismail SaadiMarie-Laure Pouteau

Revision der Norm ISO 22000

ISO 22000 wird seit dem Inkrafttreten im 2005 nun erstmals einer vollständigen Revision unterzogen.

ISO 22000 :2005, die internationale Norm für Managementsysteme für die Sicherheit von Lebensmitteln, wird einer vollständigen Revision unterworfen, um sie den aktuellen Anforderungen im Bereich der Sicherheit von Lebensmitteln anzupassen. 

Ein erster Komitee-Entwurf (CD 1- Committee Draft) der zukünftigen Norm wurde verfasst. Die internationale Arbeitsgruppe muss 190 Seiten mit 1080 Kommentaren abhandeln! 

Ein zweiter Entwurf CD 2 wird im Anschluss an die Debatte über diese Kommentare in den nächsten Monaten fertiggestellt. Diesen Sommer oder Herbst wird er einer internen Debatte innerhalb dieser Arbeitsgruppe, die mit der Revision dieses Entwurfes beauftragt ist, unterzogen. 

Im nächsten Winter wird sehr wahrscheinlich ein internationaler Standardentwurf DIS (Draft International Standard) verfasst. Das Datum der Veröffentlichung ist noch nicht bekannt (wahrscheinlich Ende 2017 oder Anfang 2018). 

Zur Erinnerung: vor der endgültigen Veröffentlichung wird es einen endgültigen internationalen Standardentwurf FDIS geben (Final Draft International Standard). 

Man muss darauf hinweisen, dass sich die Leitfäden des HACCP-Konzepts (Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept) des Codex Alimentarius (Lebensmittelkodex) ebenfalls in der Revision befinden und dass die Experten des Codex Alimentarius Teilnehmer der Arbeitsgruppe ISO 22000 sind.

Folgende wesentliche Klarstellungen stehen auf der Tagesordnung: 

  • Anwendung der neuen übergeordneten High Level ISO Struktur (HLS) für ISO 22000. Diese wird zukünftig verpflichtend für die Ausarbeitung oder die Revision von Normen für Managementsysteme (NSM). Diese neue Struktur sieht einen Rahmen vor, der die Integration von mehreren Managementsystemen innerhalb desselben Unternehmens erleichtern soll.
  • Aufklärung der Anwender von ISO 22000 über die verschiedenen Ansätze des Risikomanagements. Das Risikokonzept greift auf verschiedenen Ebenen und es ist von großer Bedeutung, dass Unternehmen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche die Gefahrenbewertung im operativen Bereich mit Hilfe des HACCP-Konzepts (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte) und das kommerziellen Risiko ebenfalls unter Berücksichtigung des Konzepts differenziert betrachten.
  • Zusätzliche Klarstellungen in Bezug auf die Vorgehensweise beim PDCA-Zyklus (Planung- Plan, Durchführung- Do, Prüfung- Check, und Handeln- Act) und die Integration von den zwei unterschiedliche ineinandergreifenden PDCA-Zyklen in die Norm. Der erste Zyklus wendet sich an das Managementsystem, wobei sich der zweite, der in den ersten greift, auf die in Artikel 8 beschriebenen Handlungen wendet und gleichzeitig die von der Kommission des Codex Alimentarius festgelegten HACCP Grundsätze abdeckt.
  • Den Anwendern die Unterschiede der kritischen Lenkungspunkte (CCP), der operativen Präventivmaßnahmen (oPRP) und der Präventivmaßnahmen (PRP) erklären.
  • Bestimmte Definition genauer definieren und fehlende Elemente wie z.B. Handlungsbeschränkungen für die oPRP integrieren.

ProCert wird Sie schrittweise über das Voranschreiten der Arbeiten der Arbeitsgruppe, die mit der Revision beauftragt sind, informieren. 

Neuerungen bei Importen aus Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldova, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und der Ukraine

Seit 3.12.2015 sind die Guidelines der EU-Kommission „on additional official controls on organic products imported from Ukraine, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Moldova, Tajikistan, Uzbekistan and Russian Federation“ in Kraft.

Für die Schweiz ergeben sich daraus folgende Massnahmen für Importe biologischer Lebens- und Futtermittel untenstehender Produktegruppen aus Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldova, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und der Ukraine

  • Betroffene Produktegruppen: Getreide, Müllereierzeugnisse, Malz, Stärke, Inulin, Kleber von Weizen, Ölsamen und Ölhaltige Früchte; verschiedene Samen und Früchte; Pflanzen zum Gewerbe- oder Heilgebrauch; Stroh und Futter, Rückstände und Abfälle der Nahrungsmittelindustrie, zubereitete Tierfutter
  • Bei der Anmeldung dieser Produkte wird mit der Kontrollbescheinigung der gesamte Warenfluss ab dem Produzenten (inkl. aller Zertifikate aller an der Handelskette beteiligten Unternehmen) geprüft. Dazu sollen all diese Unterlagen an die Zertifizierungsstelle eingereicht werden. 
  • Mindestens 1 Probe soll von jeder dieser Sendungen vor der Vermarktung gezogen werden. Die Probenahme erfolgt gemäss Weisung zum Vorgehen bei Rückständen im Bio-Bereich. Die Proben sollen in einem akkreditierten Labor auf Pestizid-Rückstände (Wirkstoffspektrum) und auf Glyphosat untersucht werden.

Die Vorgaben sind für das laufende Jahr als Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

Wir bitten Sie, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Neue Richtlinien Bio Suisse 2016

Die neuen Bio Suisse Richtlinien 2016 finden Sie unter folgendem Link.

Neue Richtlinien Regionalmarken 2016

Ab dem 1. Januar 2016 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: www.culinarium.ch
Auf dieser Seite ist auch das neue Rezeptur- und Wertschöpfungsformular verfügbar.

Bio Verordnung 2016

In der Verordnung über die biologische Landwirtschaft und die Kennzeichnung biologisch produzierter Erzeugnisse und Lebensmittel (Bio-Verordnung) gab es für 2016 keine Änderungen.

Änderungen gab es jedoch in der Verordnung des WBF über die biologische Landwirtschaft. Diese Änderungen sind hier ersichtlich und die aktuelle Verordnung kann über folgenden Link eingesehen werden.

  • 01.01.2016

Änderungen bei ProCert

Per 1. Januar 2015 hat die ProCert in Bern die rechtlichen Einheiten und alle Geschäftstätigkeiten der ProCert SA in Yverdon, der ProCert Sàrl in Genf, der ProCert France und der ProCert Belgique übernommen, aktiv in der Zertifizierung nach den Normen ISO 9001, ISO 14001, OHSAS 18001, ISO 22000, FSSC 22000, BRC, IFS, Comeos, QSC, eduQua, ISO 29990 usw..

Die Gruppenleitung (Management Board) der beiden Bereiche Produktezertifizierungen und Managementsysteme wird durch die Aktionäre Raphael SermetMartin Widmer und Richard Schnyder wahrgenommen, welche die Kontinuität mit einer mehr als 15-jährigen Erfahrung und Zusammenarbeit über alle Zertifizierungs- und Schulungsbereiche sicherstellen können.

Die erfolgreiche Strategie und die Werte von ProCert wie Kompetenzen, Nähe, Mehrwert, Innovation, Transparenz und Pragmatismus bleiben unverändert. Die neue Leitung für den Bereich Managementsysteme und die bestehenden AuditorInnen und MitarbeiterInnen garantieren die Kontinuität und den Geist von ProCert.

Die neue Leitung ist wie folgt zusammengesetzt:

Didier Blanc, Gründer und ehemaliger Vorsitzender des Management Boards, bleibt weiterhin zuständig als Normenverantwortlicher ISO 9001 und ISO 22000.

Diese Reorganisation hat keinen Einfluss auf die Akkreditierungen, die Zertifikate, die Zertifizierungsverträge und die Verfahren von ProCert.

Wir danken bei dieser Gelegenheit all unseren Kunden für ihre Treue und wir können ihnen versichern, dass wir alles unternehmen werden, um ihr Vertrauen weiterhin zu verdienen.

Die Gruppenleitung

Kontaktperson : Richard Schnyder 0041 (0)31 560 67 70