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Neue BRC Gebühr und Inkraftsetzung der neuen Version 8

BRC erhöht die Gebühren und das Datum der Inkraftsetzung der neuen Version 8 ist bekannt.

BRC wird über ihr Portal neue Dienstleistungen anbieten, um die Lebensmittelkette noch besser zu beherrschen. Die Details dazu sind noch nicht bekannt.

Aus diesem Grund wird die BRC-Gebührfür alle Audits ab dem 1. August 2018, also vor der Inkraftsetzung von Version 8, von 300 GBP auf 450 GBP (510 EUR, 610 CHF) erhöht.

Die Gebühren für die zusätzlichen Module wurden auf 100 GBP (115 EUR, 135 CHF) angeglichen (ASDA, FSMA, etc.), mit Ausnahme des Moduls "Food Safety Culture Excellence v2".  Die ASDA Gebühr ist noch nicht definitiv bestätigt.

Die neue Version wird ab dem 1. Februar 2019 inkraft gesetzt warden (und nicht auf den 1. Januar 2019 wie im Kundennewsletter kommuniziert).

SwissGAP FGK – Kleine Anpassungen per 1. Januar 2018

SwissGAP Früchte, Gemüse und Kartoffeln (FGK) hat per 1. Januar 2018 kleine Anpassungen erfahren.

Da die GLOBALG.A.P. Version Mitte 2017 etwas überraschend von der Version 5.0-2 auf die Version 5.1 geändert hat, musste auch der Standard SwissGAP FGK leicht angepasst werden.

Die Anpassungen in den technischen Anforderungen (Checkliste) konnten aber sehr gering gehalten werden, was die meisten Betriebe bei ihren Kontrollen gar nicht wahrnehmen werden.

Textlich wurde der Kontrollpunkt 7.4.1 leicht ergänzt und es gab eine Erleichterung bei den Volumen für Auffangwannen bei Diesel- und Öltanks (KP 11.2.1). Zudem wurde das Anforderungsniveau bei KP 10.6.4 von einer Empfehlung (grün) auf nicht-kritisch angehoben (gelb), was aber nur Betriebe betrifft, die Waschwasser für die Endbehandlung ihrer Produkte selbst analysieren lassen müssen.

Ansonsten gibt es in den Reglementen eine neue Forderung ab 2018, dass der gleiche Kontrolleur nicht mehr als 4x hintereinander den gleichen Betrieb kontrollieren darf. Bei den Produktionsbetrieben mit einer Kontrolle alle 3 Jahre wird dies kein Problem darstellen. Beachten müssen dies vor allem die Inspektionsstellen, welche jährliche Audits bei den SwissGAP Vermarktern vornehmen.

Umfassende Informationen zu SwissGAP FGK inkl. der jährlichen Schreiben an die Betriebe sind auf der Website von Agrosolution zu finden: http://agrosolution.ch/swissgap/.

SwissGAP Hortikultur – Kleine Anpassungen per 1. Januar 2018

SwissGAP Hortikultur hat per 1. Januar 2018 kleine Anpassungen erfahren.

Da die GLOBALG.A.P. Version Mitte 2017 etwas überraschend von der Version 5.0-2 auf die Version 5.1 geändert hat, musste auch der Standard SwissGAP Hortikultur leicht angepasst werden.

Der Aufwand für den Abgleich mit der neuen Version gab deutlich mehr Bearbeitungsaufwand, als dies in der praktischen Umsetzung für den einzelnen Betrieb effektiv spürbar ist. So konnte verhindert werden, dass in den technischen Anforderungen (Checkliste) Anpassungen vorgenommen werden mussten. SwissGAP Hortikultur ist weiterhin als „Equivalent Scheme“, d.h. als absolut gleichwertiger Standard zu GLOBALG.A.P. anerkannt.  

GLOBALG.A.P. hat im Bereich Hortikultur einige Anpassungen in den Produktgruppen vorgenommen, was vor allem hinter den Kulissen bei ProCert für die Registrierung in der GLOBALG.A.P. Datenbank einen Mehraufwand verursacht. Für die Betriebe ändern die Produktgruppen bei SwissGAP Hortikultur nicht, ausser dass es nur noch „Schnittblumen“ anstelle der bisherigen Unterscheidung in Freiland und Gewächshaus gibt.

Ansonsten gibt es in den Reglementen eine neue Forderung ab 2018, dass der gleiche Kontrolleur nicht mehr als 4x hintereinander den gleichen Betrieb kontrollieren darf. Wir werden ab 2019 mit den ersten Rotationen beginnen, um dieser Forderung nachzukommen.

Weitere Informationen inkl. den jeweiligen Newslettern sind auf der Website von JardinSuisse zu finden. Bei Fragen steht Ihnen auch Martin Widmer gerne zur Verfügung.

Neue Richtlinien Regionalmarken 2018

Ab dem 1. Januar 2018 ist eine neue Version der Richtlinien für Regionalmarken in Kraft, welche unter anderem die Grundlage für die Culinarium- und AdR-Zertifizierungen durch ProCert darstellt.

Die aktuellen Richtlinien finden Sie unter: https://www.schweizerregionalprodukte.ch/neue-seite/gemeinsame-richtlinien/

Die allgemeinen Richtlinien plus zusätzliche Infos für Culinarium finden Sie unter:  http://culinarium.first-media.ch/mitmachen/. Neu gibt es eine Excel-Datei mit Filter für die Gebietsdefinitionen.

Die wichtigsten Änderungen:

  • Bei Zutaten in Einlegeflüssigkeit oder in Aufgussflüssigkeit gilt als Referenzmenge das Abtropfgewicht
  • Lagerung ausserhalb der Region ist neu genehmigungspflichtig
  • Die Liste der bewilligten importierten Zutaten wurde angepasst

Änderungen in der Berg- und Alp-Verordnung, BAIV

Die Anpassungen vom 18.10.17 sind ab 1. Januar 2018 in Kraft.

Neuerungen:

  • Die Verwendung der Bezeichnung «Berg» oder «Alp» für einzelne Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs ist neu möglich. Im Verzeichnis der Zutaten ist in jedem Fall anzugeben, welche Zutaten aus dem Sömmerungsgebiet oder Berggebiet stammen. Der Name oder die Codenummer der Zertifizierungsstelle ist in jedem Fall auf Verpackung oder Etikette anzugeben.
  • Alp-Lieferantenkontrollen und das Einholen der Alp-Nachweisdokumente ist neu alle 8 Jahre notwendig. Die Alp-Zertifizierung auf Sömmerungsbetrieben mit Verarbeitung, wird von ProCert nach wie vor alle 4 Jahre durchgeführt.

Link zu der BAIV.

Anpassung Bio-Verordnung 2018 und zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten

Die zusätzlichen risikobasierten Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus der Ukraine, Kasachstan und Russland werden auch in 2018 fortgeführt.

Die Bio-Verordnung wurde auf den 1. Januar 2018 angepasst. Die aktuelle Version finden Sie hier.

Die EU Kommission hat die Guidelines über zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus ex-Sowjetstaaten auch für das Jahr 2018 verlängert. Die Entscheidung wurde angesichts der Anzahl der Rückstandsfälle in OFIS (Organic Farming Information System) in 2017 aus diesen Herkunftsländern und der unverändert hohen Nachfrage nach Eiweisspflanzen in der EU und den USA getroffen. Wie bereits 2017 werden die Ukraine, Russland und Kasachstan als Ursprungsländer für die zusätzlichen Kontrollen definiert. Sendungen, die aus einem der drei Länder stammen und über ein Drittland importiert werden (häufig: Türkei), müssen denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte. Die wichtigsten Punkte unseres Konzeptes für die Schweiz sind:

1. Neu gelten die Guidelines für das Jahr 2018 und bis auf Widerruf darüber hinaus.

2. Rechtlicher Charakter: Unsere Vorgaben sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

3. Dokumentenprüfung: Vor der Vermarktung muss eine komplette Dokumentenprüfung über die gesamte Handeiskette durchgeführt werden.

4. Probenahmen: Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.

5. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung: BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei Ihnen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen. Sofern die Importe über TRACES abgewickelt werden, hat das BLW Einsicht in die Certificates of Inspection (COls).

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.

Generell: Zur Meldung von Rückstandsfällen benutzen Sie bitte das entsprechende Formular, welches auf unserer Homepage heruntergeladen werden kann.

Neue Richtlinien BIO SUISSE 2018

Es gibt nur wenig Änderungen. Die Vorgaben zur Milchlagerdauer wurden aus den Richtlinien gestrichen.

Die neuen BIO SUISSE Richtlinien 2018 finden Sie unter folgendem Link.

Der Nachhaltigkeitscheck muss bis Ende 2018  von allen Lizenznehmern durchgeführt werden. 

Zur Meldung von Rückstandsfällen benutzen Sie bitte das entsprechende Formular, welches auf unserer Homepage heruntergeladen werden kann.

Neue Migros-Bio Richtlinien 2018

Die Richtlinien Migros Bio für Verarbeitung und Handel wurden überarbeitet und am 21.12.2017 als Version 7 freigegeben.

Bei den meisten Änderungen handelt es sich um rein formale Anpassungen, z.B. aufgrund neuer Verordnungen oder neuer interner Funktionsbezeichnungen. Auch die Vereinbarung mit den Lieferanten wurde dementsprechend angepasst. Für bestehende Lieferanten gilt jedoch weiterhin die Version von 2012.

Die einzige inhaltliche Anpassung der Richtlinie ist folgende:

Abschnitt 4.2.6. Anforderungen an die Aquakultur
Der Standard Debio wird für Migros-Bio Produkte aus Aquakultur nicht mehr anerkannt. Neben den bereits gültigen Richtlinien Bio Suisse, Naturland und Soil Association, werden neu die artspezifischen Haltungsanforderungen von Organic Food Federation, Bioland und Bio Gro anerkannt. Die Übergansfrist für Debio wird mit Ausnahmebewilligungen geregelt.

Neues SUISSE GARANTIE-LOGO

Im Rahmen der neuen Werbekampagne wurde am SUISSE GARANTIE-Logo eine leichte Retusche vorgenommen, um es sanft dem Zeitgeist anzupassen.

Das neue Logo kommt in der Werbung ab Januar 2018 zur Anwendung. Für neue Verpackungen und Neudrucke muss das neue Logo ab sofort verwendet werden. Für bestehendes Packmaterial und Etiketten gilt eine Übergangsfrist bis am 01.01.2022. Das Logo und das neue Gestaltungsmanual können Sie auf der Homepage www.suissegarantie.ch herunterladen. Bitte beachten Sie, dass der Rahmen bei dunklem Hintergrund entfällt und senden Sie das Gut zum Druck zur Prüfung immer an .

Auf der neuen Homepage der AMS finden Sie alle für die Zertifizierung relevanten Dokumente unter folgendem Link: https://www.suissegarantie.ch/de/kontakt/dokumente-85.html

Neuigkeiten zu BRC Food Version 8

Entwurf zur Version 8 verfügbar.

BRC Food wird derzeit revidiert, wobei die Veröffentlichung der Version 8 für August 2018 geplant ist. Diese neue Version wird für alle BRC-Audits ab Februar 2019 gelten.

Der aktuelle Entwurf der Version 8 kann hier heruntergeladen werden (siehe Informationen zu Standards).

Die wichtigsten zu erwartenden Änderungen sind nachfolgend zusammengefasst:

  • Einführung eines neuen Ansatzes der „Lebensmittelsicherheits-Kultur“ im ersten Kapitel bezüglich des Managements und des Engagements der obersten Leitung mit Anforderungen für die Einrichtung einer Strategie, für die Entwicklung und Verbesserung der Unternehmenskultur für die Lebensmittelsicherheit, beispielsweise mit einem internen Kommunikationssystem für die Rückmeldung von Informationen aus dem Betrieb an das Management.
  • Anpassung bestimmter Fachausdrücke des HACCP-Systems zur Gewährleistung der Konformität mit internationalen Gesetzesvorgaben, wie z.B. FSMA.
  • Überprüfung der Anforderungen bezüglich der Food Defense bezogen auf die Analyse der internen und externen Risiken (Bedrohung).
  • Ein anspruchsvollerer Ansatz bei der Lenkung der ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse, wie z.B. die Pflicht einer GFSI anerkannten Zertifizierung für alle Unterauftragnehmer.
  • Ausführlichere Anforderungen an die Überwachung des Produktionsumfeldes von Risikoprodukten, mit Details zu Probenahme, Häufigkeit, Methoden, Zielsetzungen für Analysen von pathogenen Mikroorganismen und Veränderungen.
  • Einführung von Pet Food in den Geltungsberieich des BRC Standards.
  • Zusammenfassung der aktuellen Anforderungen an die Bereiche “High risk“  und “High care“, welche im Prinzip unverändert bleiben, in einem neuen Kapitel (Kapitel 8).
  • Das zur Zeit freiwillige Modul „Handelsprodukte“ wird in einem neuen Kapitel 9 Teil der BRC Food Anforderungen.
  • Das Löschen der Option 2 des nicht angekündigten Audits Es wird also nur noch zwei frei wählbare Optionen geben: das angekündigte oder das gänzlich unangekündigte Audit.

Wie weiter? 

Ab Herbst 2018 werden interaktive Seminare angeboten.

IFS Food Version 6.1 verfügbar

Die IFS Food Version 6.1 wurde nun publiziert.

Version 6.1 oder Version 7 ?

Die Version 7 des IFS Food Standards war für 2018 angekündigt. Diese neue Version sollte insbesondere den Standard mit den GFSI-Anforderungen in Bezug auf die Prävention von Lebensmittelbetrug (Food Fraud) in Einklang bringen. Da dies vor dem 30. November 2017 geschehen muss, wurde am 30. November eine Version 6.1 publiziert. Die Version 7 wird nicht vor Ende 2018 publiziert werden.

Die Version 6.1 (momentan nur in englischer Fassung) findet sich hier (unter Informationen zu Standards).

Was sind die Neuigkeiten mit Version 6.1 ? 

Diese neue Version fasst die neuesten Entwicklungen zusammen, welche bereits gültig sind, sowie einige neue Elemente.

Teil 1:

  • Aktualisierung des Protokolls „Integrity Program“
  • Einbindung des Protokolls des „unangekündigten Audits“
  • Aktualisierung und Integration der Doktrin (Juli 2017)

Teil 2:

  • 20.3: Neuformulierung der Anforderung
  • 2.1 (neu) : Anforderungen für die Prävention von Lebensmittelbetrug (Food Fraud): Bewertung der Schwachstellen des „Food Fraud“, Vorgehen zur Reduktion der Schwachstellen, Überprüfung der Bewertung mindestens einmal pro Jahr und Vorgehen zur Bewertung und Reduktion im Falle von erhöhten Risiken

Teil 5:

  • Einbindung des Protokolls des unangekündigten Audits

Umsetzung ab wann?

Die Version 6.1 wird für alle Audits ab dem 1. Juli 2018 gültig sein.

Wie weiter?

Im 2018 wird ein interaktives Seminar zum Thema Food Fraud im Blended Learning Format (internetbasiertes Lernen) angeboten.

Nach der Publikation der Version 7 werden interaktive Seminare angeboten.

Pflichtenheftanpassung UrDinkel

Der Mindestanteil von UrDinkel in einem Produkt, welches im Namen mit UrDinkel gekennzeichnet werden darf, muss neu nur mindestens 10% statt mindestens 20% betragen.

„Lebensmittel dürfen die geschützte Marke und/oder die Bezeichnung „UrDinkel“ nur tragen, wenn der gesamte Getreideanteil zu 100% aus zertifiziertem UrDinkel besteht, wobei der Getreideanteil im Produkt mindestens 10% betragen muss. Bei Lebensmitteln mit einem tieferen Gehalt an UrDinkel darf die Bezeichnung „UrDinkel“ nur in der gemäss LMV vorgeschriebenen Deklarationsliste stehen.“

Das Pflichtenheft vom 16.08.2017 ist auf der Homepage der IG Dinkel verfügbar.

  • 03.08.2017

Neues zu ISO 14001:2015

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit der neuen Norm ISO 14001:2015 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, können Sie uns gerne wie folgt kontaktieren:

Fabienne Saint-Martin / Raphaël Sermet
Standardverantwortliche ISO 14001
/

Neues zu FSSC 22000 Version 4

Was Sie unbedingt wissen sollten

Geschätzte Kundinnen und Kunden

Mit diesen News erhalten Sie die Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Standard  FSSC V4 in komprimierter Form. Wir haben diese als Fragen und Antworten dargestellt: Link

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sollten Sie ergänzende Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns.

Wir werden im August ergänzend erste online Meetings für den Austausch mit Ihnen anbieten. Dort werden Sie die Möglichkeit haben im Gremium Fragen zu stellen oder Diskussionen zu führen. Wir informieren Sie aktiv und über unsere Homepage bezüglich der vorgesehenen Termine.

Christian Schwob / José-Michel Perez
Marktdirektoren Lebensmittel-Managementsysteme Schweiz
/

  • 12.06.2017

News ISO 9001:2015

Managementsystem: Interpretationen und Vorgehen

Wir freuen uns, Sie über Interpretationen und praktische Beispiele zu verschiedenen Normen im Managementbereich mit der neuen Newsreihe zu informieren.

Wir möchten die Erfahrungen unserer Lead Auditoren, die täglich in den Betrieben sind, in dieser Newsreihe nutzen, um Ihnen praktische Tipps zu geben und Ihre Fragen zu beantworten. Es versteht sich von selbst, dass vertrauliche Daten nicht publiziert werden.

Die Norm ISO 9001:2015 wurde im September 2015 veröffentlicht. Wir verfügen seither über zwei Jahre Erfahrung mit Betrieben, die den Wechsel von ISO 9001:2008 zur neuen Norm vollzogen haben und die erfolgreich zertifiziert wurden.

Praktisches Beispiel zu Kontext der Organisation (Normkap. 4.1), Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien (Normkap. 4.2) und Massnahmen zu Umgang mit Risiken und Chancen (Normkap.6.1)

Die in den verschiedenen Normkapiteln erwähnten Anforderungen existierten in der alten Norm nicht in dieser Klarheit. Bei deren Umsetzung mit einem prozessorientierten Ansatz, bringen sie einen echten Mehrwert für jede Organisation.

Kontext der Organisation

Im Rahmen des Qualitätsmanagements ist von zentraler Bedeutung, die internen und externen Einflussfaktoren zu bestimmen, die für die Entwicklung der Organisation wichtig sind und die einen direkten Einfluss auf die gesetzten Ziele ausüben.

Als Beispiele sind an dieser Stelle folgende interne Einflussfaktoren erwähnt: Werte, Kultur, Wissen und Leistung der Organisation. Gesetzliche, technische, wettbewerbliche, marktbezogene, kulturelle, soziale oder wirtschaftliche Einflussfaktoren sind externen Ursprungs.

Interessierte Parteien

Weitere wichtige Hinweise in der Analyse des Kontextes der Organisation sind die Kenntnis der Erwartungen und Anforderungen der interessierten Parteien. Diese umfassen zum Beispiel Kunden, Besitzer, Mitarbeitende, Dienstleister, Banken, Behörden, Partnerorganisationen, Gewerkschaften, Anrainer, usw.

Risikobasierter Ansatz

Die Festlegung der Geschäftsziele kann durch eine Analyse der Risiken und der Chancen verbessert werden. Konkret handelt es sich bei dieser Analyse um strategische Risiken und Chancen, die einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der Produkte oder Dienstleitungen oder der gesamten Organisation ausstrahlen können. 

Wie wird dies konkret umgesetzt?

Obwohl von der Norm nicht explizit gefordert, wird die Aussagekraft der Analyse besser sein, wenn sie mit einer bewährten Methodik durchgeführt wird. Es ist empfehlenswert die Erarbeitung zu Kontext, interessierten Parteien, Risiken und Chancen in der gleichen Analyse anzugehen. Es gibt verschiedene bekannte Methoden, wie SWOT Analyse, Ishikawa Modell, PESTEL, 5 Forces Modell, Modell 7 S usw.

Auditverfahren

Die Regeln für die Zertifizierung hinsichtlich Auditdauer vor Ort, der auditierten Prozesse und Dienste bleiben bei der neuen Norm (2015) gleich wie bisher (ISO 9001:2008). Die Kosten für ein Zertifizierungsaudit für die neue Norm bleiben im gleichen Budgetrahmen.

Ihre Fragen

Stellen sie uns Ihre Fragen: Am besten über unsere Homepage www.procert.ch, oben rechts auf den Knopf „Ihre Frage“. Wir stellen sicher, dass Ihre Frage dem verantwortlichen Lead Auditor weitergeleitet wird.

Schulungen

Weitergehende Informationen zu den Normen finden Sie auch in unseren Schulungsangeboten, die auf unserer Homepage veröffentlicht sind.

Wir stehen Ihnen natürlich für sämtliche Fragen/Informationen jederzeit zur Verfügung.

Marco Bachmann

Verantwortlicher ISO 9001

m.bachmann@procert.ch

Anpassung AdR-Gebiet Migros Luzern

Die Migros Luzern war die Pionierin in der Vermarktung von Produkten aus der Region. Entsprechend gross wurde anfangs das AdR-Gebiet definiert. Im Laufe der Zeit haben alle Migros-Genossenschaften mit dem Verkauf von Aus-der-Region-Sortimenten begonnen, was zu Gebietsüberschneidungen führte. Die Genossenschaft Migros Luzern hat ihre AdR-Regionengrenze einer kritischen Prüfung unterzogen und ist zum Schluss gekommen, die Grenze enger zu ziehen.

Das neu definierte AdR-Gebiet umfasst:

- Die sechs Zentralschweizer Kantone mit Ausnahme der Schwyzer Bezirke March und Höfe (wie bisher)
- Gemeinden des  oberen Freiamtes im Kanton Aargau, d.h. Bezirk Muri (wie bisher)
- Gemeinden des südlichen Knonauer Amtes im Kanton Zürich (wie bisher)

Nicht mehr zum AdR-Gebiet gehören in Zukunft:

- Alle Gemeinden des Kantons Aargau mit Ausnahme der Gemeinden des oberen Freiamtes
- Die Gemeinde Schangnau im Kanton Bern

Relevant für die Zugehörigkeit zur neuen AdR-Region ist die Liste mit den Ortschaften und PLZ.

Die Genossenschaft Migros Luzern beabsichtigt den Kunden ab dem 1.1.2018 regionale Artikel mit dem AdR Label nur noch aus dem verkleinerten Gebiet anzubieten. Produkte, die im Jahr 2017 geerntet werden (z.B. Getreide, Lagergemüse, Kernobst), dürfen 2018 noch unter dem Label „Aus der Region“ ausverkauft werden.

Alle Betriebe sind aufgefordert Ihre Produkte zu prüfen und die Migros Luzern zu kontaktieren, falls ihre Produkte nach der neuen Gebietsdefinition nicht mehr mit dem AdR-Label ausgezeichnet werden dürfen.

Neues Culinarium-Logo

Ab 9. Mai ändert der Trägerverein sein populäres Kronen-Logo und modernisiert auch sein visuelles Erscheinungsbild. Ausgangspunkt waren Vorgaben des Bundes und das neue Gütesiegel regio garantie.

Die Gründung des Vereins Schweizer Regionalprodukte im September 2015 war die logische Folge der langjährigen Zusammenarbeit der vier Trägerorganisationen alpinavera, CULINARIUM, «Das Beste der Region» und Pays romand – Pays gourmand. Sie vereinen über 30 Regionalmarken in der ganzen Schweiz. Als gemeinsame Inhaber der Richtlinien für Regionalmarken haben sie diese in den letzten Jahren weiterentwickelt und per 1. Januar 2015 national harmonisiert.

Ziel des Vereins ist eine nationale Führungsrolle beim Thema Regionalprodukte durch die Trägerschaft der nationalen Richtlinien für alle Regionalmarken sowie für das Gütezeichen regio.garantie.

Alle Produkte und Publikationen werden neu mit dem Gütesiegel regio.garantie gekennzeichnet. Für die Kennzeichnung der Produkte gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2019.

Die Detailbestimmungen zur Anwendung in der Praxis finden Sie in Form eines neuen Reglements auf www.culinarium.ch unter der Rubrik "PARTNER"

Anpassung nationales Dachreglement "Aus der Region. Für die Region."

Ab sofort ist das neue AdR-Dachreglement 2017 in Kraft.

Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:

  • Integration Vorgabe von IP-Suisse Getreide für AdR-Brotwaren: Mehl, welches für die Herstellung von AdR-Brotwaren geliefert wird, muss den Kriterien von IP-SUISSE entsprechen. Bei Mehl für die übrigen AdR-Artikel müssen die Rohstoffe nicht zwingend den Anforderungskriterien von IP-SUISSE entsprechen.
  • Präzisierung Regelung zur 1% Regelung und Importzutaten für Milch und Milchprodukte: Bei Milch und Milchprodukten dürfen grundsätzlich keine importierten Zutaten gemäss Liste unter 5.1. verwenden werden; die 1% Regelung findet bei diesen Produkten keine Anwendung.

Das Reglement kann auf der AdR-Seite der Migros heruntergeladen werden.

Neues SUISSE GARANTIE Dachreglement ab 1. Januar 2017

Das Dachreglement wurde leicht angepasst.

Wichtige Änderungen sind:

- Die Definition von Herkunft und von Verarbeitung in der Schweiz wurden an die Swissness-Gesetzgebung angepasst.

- Halbfabrikate können für die Berechnung aufgeschlüsselt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Hersteller des Halbfabrikats kontrolliert wurde und über eine Bestätigung einer zugelassenen Zertifizierungsstelle verfügt.

- Wasser in Getränken wird bei der Berechnung ausgenommen, muss aber von einer Quelle im Gebiet nach Ziff. 3.1.1 "Schweizerische Herkunft" stammen.

Das aktuelle Dachreglement finden Sie unter diesem Link.

Zusätzliche risikobasierte Kontrollen von Importen von Bio-Produkten aus Kasachstan, Russland und der Ukraine

Die EU Kommission hat - basierend auf den Berichten der Drittlands-Zertifizierungsstellen und der Einträge im OFIS (Organic Farming Information System) zwischen 2014 und 2016 — die Wirkung der Kontrollmassnahmen ausgewertet: Die Anzahl der OFIS-Meldungen war besonders im Jahr 2016 erhöht und die am stärksten von Rückstandsmeldungen betroffenen Länder waren die Ukraine, Russland und Kasachstan. Die im Rahmen der Guidelines durchgeführten Probenahmen zeigten einen klaren Effekt. ¶

Die Kommission hat die Guidelines für das Jahr 2017 revidiert. Als Ursprungs-Länder für zusätzliche Kontrollen werden die Ukraine, Russland und Kasachstan definiert. Gegenüber dem Vorjahr wurde aber neu festgelegt, dass Sendungen, die aus einem der drei Länder stammen und über ein Drittland importiert werden, denselben Massnahmen unterzogen werden wie Direktimporte. Hintergrund dafür war die Erkenntnis, dass viele Lieferungen aus der Ukraine, Russland, Kasachstan und China über die Türkei in die EU importiert wurden, und den zusätzlichen Kontrollmassnahmen entgingen.

Das BLW hat sein Konzept für die Schweiz für das Jahr 2017 entsprechend angepasst. Die wichtigsten Punkte sind:

1. Rechtlicher Charakter:

Die Vorgaben des BLWs sind als (dringende) Empfehlung zu verstehen. Die Empfehlungen können zu einem späteren Zeitpunkt als Weisung weiterentwickelt werden.

2. Dokumentenprüfung:

Die komplette Dokumentenprüfung vor der Vermarktung wird beibehalten.

3. Probenahmen:

Die Importeure dürfen selbst die erforderlichen Proben ziehen.

4. Weiterleitung der Kontrollbescheinigung:

BLW und Agroscope haben jederzeit die Möglichkeit, sich bei den Zertifizierungsstellen über die getätigten Importe zu informieren und die entsprechenden Dokumente nachzufragen.

Wir bitten unsere Kunden, bereits vor dem Import solcher Produkte mit uns in Kontakt zu treten.